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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Lehrangebot

Das Angebot des Fachgebietes umfasst Lehrveranstaltungen und Studienprojekte für den Bachelor-, Masterstudium.

In den Lehrveranstaltungen übernehmen neben Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang und weiteren Mitarbeitern des Fachgebiets, auch Gastdozenten Vorträge zu aktuellen Themen der Orts-, Regional- und Landesplanung.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit an den halbjährlich stattfindenden Fachtagungen des Fachgebietes teilzunehmen, um sich ergänzend zum Studium über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Lehrveranstaltungen im SoSe 2022

Vorlesung B7 'Umweltbelange in der Bauleitplanung I' (Modul B 7)

  • Dozent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang
  • Termin: Mittwochs 08:00-09:30 Uhr - Online-Veranstaltung via Zoom

In der Vorlesung werden die wichtigsten Schnittfelder von räumlicher Gesamtplanung und umweltschutzbezogenen Planungsanforderungen unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung in den Grundzügen dargestellt und mit den Studierenden erörtert. Besondere Bedeutung haben dabei folgende Themenfelder:

  • Boden- und Altlastenschutz
  • Eingriffsbewältigung
  • FFH- und Vogelschutz
  • Klimaschutz
  • Hochwasserschutz und wasserfachliche Planungen
  • Lärmschutz und Lärmminderungspläne
  • Luftreinhaltung und Luftreinhaltepläne
  • Verhältnis zur Landschaftsplanung
  • Umweltprüfung

 Der erste Veranstaltungstermin ist der 20. April 2022.

 

Bachelorprojekt B2/4 'Elektromobilität in der Bauleitplanung' (Module B 1b/B 2b)

  • Dozentin: Anke Sterz
  • Tutorin: Wiebke Diedenhofen
  • Zeitraum: 26.10.2021 – 19.07.2022
  • Dienstag 8:00 – 12:00 Uhr
  • Kapazität: 15 Studierende

Inhalt des Projektes:

Das Projekt „Elektromobilität in der Bauleitplanung“ beschäftigt sich mit der Planung und rechtlichen Sicherung von Elektromobilität und Mobility-Hubs. Das Thema der Elektromobilität als Teil der Mobilitätswende findet auch in der Öffentlichkeit immer mehr Betrachtung. Für dessen Umsetzung müssen jedoch noch z. B. neue Ladeinfrastrukturen geschaffen werden. Aus planerischer Sicht wurde die Elektromobilität erst kürzlich durch das Baulandmobilisierungsgesetz noch mehr in die Bauleitplanung eingebracht.

Im Wintersemester werden die planerischen sowie die planungsrechtlichen Grundlagen für Elektromobilität im Umfeld der Bauleitplanung von den Studierenden erarbeitet und in den Kontext der räumlichen Gesamtplanung eingeordnet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Bauleitplanverfahren.  

Das Sommersemester widmet sich der Praxis. Die Studierenden erheben Daten und analysieren das Berliner Stadtgebiet in Bezug auf Elektromobilität. Als Ergebnis sollen eigenständige Planungen durch die Studierenden für den Ausbau der Elektromobilität vorgenommen und die planungsrechtliche Sicherung anhand einiger beispielhafter Schritte des Bauleitplanverfahrens (Verfahren & Festsetzungen) ausgearbeitet werden.

Der erste Veranstaltungstermin ist der 19. April 2022.

Hinweise zur Exkursion:

Derzeit ist aufgrund der COVID-19-Pandemie und deren Folgen nicht absehbar, ob im Projetzeitraum im Sommersemester Exkursionen angeboten werden können.

 

Seminar 'Infrastrukturen in der Bauleitplanung' (Modul B15-31c)

  • Dozent: Prof. Dr. Alexander Schink
  • Termine: Ausgewählte Freitage. Details werden auf ISIS bekanntgegeben. 
  • Kapazität: Das Projekt ist auf 15 Studierende begrenzt.

Zwischen der Bauleitplanung und der Infrastrukturplanung anderer Planungsträger bestehen vielfältige Wechselwirkungen. Privilegierte Fachplanungen haben nach § 38 BauGB Vorrang vor der Bauleitplanung; solche Planungen schränken die Möglichkeiten der Bauleitplanung ein. Dazu können insbesondere von Umweltfachplanungen erhebliche Auswirkungen auf die Bauleitplanung und die städtische Entwicklung ausgehen. Behandelt werden sollen Umweltfachplanungen und Infrastrukturplanungen anderer Planungsträger mit Relevanz für die städtebauliche Planung. Dazu gehören z.B. Hochwasserschutz- und Managementpläne, Bewirtschaftungsprogramme und Maßnahmenpläne nach Wasserrecht, Luftreinhaltepläne und Lärmaktionspläne nach Immissionsschutzrecht, Landschaftspläne nach Naturschutzrecht, Bodenschutzpläne nach Bodenschutzrecht, Abfallwirtschaftspläne und Abfallwirtschaftsprogramme nach Abfallrecht, Planfeststellungen für Straßen und Schienenwege und Planungen nach dem Energiewirtschaftsrecht bzw. dem NABEG. In der Veranstaltung sollen diese Umweltfachplanungen und Infrastrukturplanungen behandelt und ihre Bedeutung für die städtebauliche Planung erarbeitet werden. 

Bitte beachten Sie: Das Modul B15.31c 'Städtische Infrastrukturen' ist innerhalb von 2 Semestern abzuschließen! Wenn im WiSe begonnen wird, ist es im darauf folgenden SoSe abzuschließen und umgekehrt.

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung der Modulprüfung erfolgt ab dem WiSe 2020/21 über Qispos bzw. Moses (genauere Informationen werden im Kurs bekanntgegeben). Für Studierende, die bereits vor dem WiSe 20/21 einen Kurs des Moduls B 15.31c 'Städtische Infrastrukturen' belegt haben, erfolgen Anmeldung und Noteneintragung weiter über den analogen Laufzettel.

 

Seminar 'Aktuelle Probleme von Raumplanung, Recht und Verwaltung - Elektromobilität: Grundlagen, Chancen und Probleme' (Modul M 7.2)

  • Dozent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang
  • Termin: Mittwochs 10:00-11:30 Uhr - Online-Veranstaltung via Zoom

Die in der Form eines Seminars angebotene Veranstaltung im Schwerpunkt „Recht und Verwaltung“ befasst sich mit der Elektromobilität. Nach eindeutigen politischen Aussagen soll in der Bundesrepublik Deutschland die Elektromobilität vorangebracht werden. Dies macht eine Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Anforderungen interessant.

Im Rahmen dieser Seminarveranstaltung soll „der Boden“ für den Einsatz der Elektromobilität bereitet werden. So sind insbesondere

  • die Grundlagen der Elektromobilität auf der Europäischen Ebene, der Bundesebene, sowie der Landesebene,
  • die Energiebereitstellungsstruktur,
  • die Ladenetzstruktur,
  • sowie sonstige Maßgaben zur Nutzung und Bereitstellung der Elektromobilität

     

in den Blick zu nehmen, um auf der nachgeordneten kommunalen Ebene von ihr Gebrauch machen zu können. 

Diese und andere Fragestellungen werden im Rahmen des Seminars aufgeworfen, sollen von den Teilnehmenden gemeinsam und einzeln bearbeitet werden, um so den gegenwärtigen Stand der Elektromobilität, die damit verbundenen Chancen und Probleme in Deutschland aufzuzeigen. 

Dieses Seminar steht in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem anschließenden Seminar  „Umweltbelange in der Bauleitplanung II - Elektromobilität in der Bauleitplanung“, welches ebenfalls mittwochs von 12.00-13.00 Uhr, stattfindet. Der Besuch beider Veranstaltungen wird empfohlen.

Der erste Veranstaltungstermin ist der 27. April 2022.

 

Seminar 'Umweltbelange in der Bauleitplanung II - Elektromobilität in der Bauleitplanung'  (Modul M 7.2)

  • Dozent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang
  • Termin: Mittwochs 12:00-13:30 Uhr - Online-Veranstaltung via Zoom

Die in der Form eines Seminars durchgeführte Veranstaltung im Schwerpunkt „Recht und Verwaltung“ befasst sich angesichts der in der vorangehenden Veranstaltung „Elektromobilität – Grundlagen, Chancen und Probleme“ (mittwochs von 10.00 – 11.30 Uhr) zusammengetragenen Grundlagen mit der kommunalen Ebene und untersucht die Anforderungen an die Umsetzung der Elektromobilität in städtebaulichen Planungen. So werden insbesondere

  • Flächennutzungs- und Bebauungspläne, Baugebiete, Tankstellen als bauliche Nutzungsart, bauordnungsrechtliche Anforderungen,
  • Städtebauliche Verträge,
  • Verkehrsplanungen, insbesondere Nahverkehrspläne und Verkehrsentwicklungspläne
  • Luftreinhaltepläne,
  • Stellplatzsatzungen,
  • Klimaschutzkonzepte,
  • Green City Masterpläne,
  • Sondernutzungssatzungen

     

näher betrachtet. 

Den Studierenden soll ein Überblick zu den bestehenden planerischen Instrumenten und genehmigungsrechtlichen Anforderungen an die Zulassung von Ladeinfrastrukturen im öffentlichen sowie im privaten Raum verschafft werden, mit denen eine Stärkung der Elektromobilität erreicht werden kann. 

Die Veranstaltung steht in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Seminar „Aktuelle Probleme in Raumplanung, Recht und Verwaltung - Elektromobilität: Grundlagen, Chancen und Risiken“, das ebenfalls mittwochs von 10.00-11.30 Uhr stattfindet. Der Besuch beider Veranstaltungen wird empfohlen.

Der erste Veranstaltungstermin ist der 27. April 2022.

 

Master-Auftragsprojekt 'Handlungsfelder Regionaler Kooperation - untersucht am Beispiel der Mittelzentren Bad Homburg, Friedrichsdorf und Oberursel im Regionalverband Frankfurt/Rhein/Main'

  • Dozent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang
  • Termin: Mittwochs 15:00-16:30 Uhr - Online-Veranstaltung via Zoom
  • Kapazität: Das Projekt ist auf 15 Studierende begrenzt.

 Im neuen Landesentwicklungsplan des Bundeslandes Hessen werden im Rahmen der Festlegungen zur Siedlungsstruktur verschiedene Kategorien von Mittelzentren bestimmt, die auf regionaler Ebene miteinander kooperieren sollen. Für die Festlegung der Mittelzentren im Landesentwicklungsplan waren spezifische Ausstattungsmerkmale der Gemeinden maßgeblich.

Der Regionalverband Frankfurt/Rhein/Main, in dessen Aufgabenbereich die Erstellung eines Regionalen Flächennutzungsplans liegt, muss die Vorgaben des Landesentwicklungsplans auf der nachgeordneten Planungsebene umsetzen und schreibt angesichts dessen, gegenwärtig seinen Regionalen Flächennutzungsplan fort. In diesem Zusammenhang stellt sich den Planerinnen und Planern des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein/Main die Frage, welche regionalen Kooperationsfelder überhaupt denkbar sind, und wie diese zwischen einzelnen Mittelzentren ausgestaltet werden könnten. Auf planungspraktischer Ebene stellt sich dabei außerdem die Frage, wie sich dies am Beispiel der drei Gemeinden Bad Homburg, Friedrichsdorf und Oberursel konkret darstellen könnte.

Der Regionalverband Frankfurt/Rhein/Main geht davon aus, dass Sie dazu in der Lage sind, diese Frage zu beantworten.

Der erste Veranstaltungstermin ist der 27. April 2022.

 

 

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Sekretariat B8

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