direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Lehrangebot

Das Angebot des Fachgebietes umfasst Lehrveranstaltungen und Studienprojekte für den Bachelor-, Masterstudium.

In den Lehrveranstaltungen übernehmen neben Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang und weiteren Mitarbeitern des Fachgebiets, auch Gastdozenten Vorträge zu aktuellen Themen der Orts-, Regional- und Landesplanung.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit an den halbjährlich stattfindenden Fachtagungen des Fachgebietes teilzunehmen, um sich ergänzend zum Studium über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Lehrveranstaltungen im WiSe 2021/22

Veranstaltung: Vorlesung - Regionalplanung und Regionalentwicklung (B 6)

Dozent: Univ. - Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang

Zeit: Mittwoch, 12.00 – 13.30 Uhr (Online-Veranstaltung, Anmeldung über die Fachgebiets-Homepage)

Mit der Vorlesungsveranstaltung wird einerseits das Ziel verfolgt, einführend einen Überblick über die Aufgaben, gesetzliche Grundlagen, Inhalte und Verfahren der Regionalplanung und Regionalentwicklung zu geben. Daher bezieht sich die Vorlesungsveranstaltung auf die Gegenstände, Zwecke und Ziele, Akteure und Instrumente der Regionalplanung und Regionalentwicklung einschließlich ihrer Verflechtungen mit den nachgeordneten Planungsinstrumenten und Planungsebenen und stellt dies in den bestehenden gesetzlichen Rahmen. Andererseits dient die Veranstaltung auch dazu, zentrale Probleme und Fragestellungen der gegenwärtigen Planungspraxis aufzuzeigen.

Der erste Veranstaltungstermin ist der 27. Oktober 2021

 

Kernseminar: Baulandmobilisierung – Ziele, Instrumente und Bewertung

Zeit: Mittwoch, 8.00 – 11.00 Uhr, (Online-Veranstaltung, Anmeldung über die Fachgebiets-Homepage) 

Dozent: Univ. - Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang

Das Kernseminar im Schwerpunkt III widmet sich in diesem Wintersemester thematisch dem weiten Feld der „Baulandmobilisierung“. Seit vielen Jahren besteht in der Bundesrepublik Deutschland vor allem in den Verdichtungsräumen eine Wohnungsnot. Besonders mangelt es an bezahlbaren Wohnungen. Gerade die soziale Wohnraumförderung war auch inhaltlicher Gegenstand des Baulandmobilisierungsgesetzes, welches erst Ende Juni 2021 in Kraft getreten ist und weit reichende Bestimmungen zur Förderung dieses Wohnungssegments enthält. Mit dem Baulandmobilisierungsgesetz wurden die bestehenden Planungsinstrumente sowie auch sonstige der Baulandmobilisierung dienende Handlungsmöglichkeiten wie Vorkaufsrechte, Bauverwirklichungsgebote oder Befreiungstatbestände nicht nur in ihrem Anwendungsbereich erweitert, sondern auch in Bezug auf eine erleichterte Zugänglichkeit hin geöffnet. Auch in der BauNVO wurden Veränderungen vorgenommen, die insbesondere die Einführung eines neuen Baugebiets (§ 5a Dörfliches Wohngebiet) und eine weitere Flexibilisierung der baulichen Dichte zum Gegenstand hatten. Daneben, und nahezu unbemerkt, hat sich das Städtebaurecht auch der Elektromobilität und der Digitalisierung geöffnet. Inwieweit diese Veränderungen auch Basis für eine tragfähige künftige Stadtentwicklung sein können, wird im Rahmen des Kernseminars erörtert.

Ziel der Veranstaltung ist es daher, den Studierenden einen Überblick über den Themenkomplex der „Baulandmobilisierung“ und dabei insbesondere zu den Neuregelungen des Baulandmobilisierungsgesetzes zu geben. Dabei sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, einerseits sich mit den bestehenden Möglichkeiten zur Baulandmobilisierung auseinanderzusetzen. Hierzu wird im Rahmen des Kernseminars ein Kolloquium veranstaltet. Andererseits sollen sich die Studierenden mit den Neuregelungen des Baulandmobilisierungsgesetzes vertraut machen, denn sie bilden die Grundlage für das künftige planerische Handeln zur Bewältigung der Wohnungsnot. Beendet wird die Veranstaltung mit einer Bewertung der gegenwärtig zur Verfügung stehenden Planungsinstrumente und sonstigen Handlungsmöglichkeiten.

Wie immer wird auch dieses Kernseminar durch eine fachliche Einführung in die Thematik durch den Dozenten eingeleitet.

Der erste Veranstaltungstermin ist am 20. Oktober 2021.

 

Bachelorprojekt WiSe 21/22, SoSe 22: „Elektromobilität in der Bauleitplanung“

  • Dozentin: Anke Sterz
  • Tutorin: Wiebke Diedenhofen
  • Zeitraum: 26.10.2021 – 19.07.2022
  • Dienstag 8:00 – 12:00 Uhr

Inhalt des Projektes:

Das Projekt „Elektromobilität in der Bauleitplanung“ beschäftigt sich mit der Planung und rechtlichen Sicherung von Elektromobilität und Mobility-Hubs. Das Thema der Elektromobilität als Teil der Mobilitätswende findet auch in der Öffentlichkeit immer mehr Betrachtung. Für dessen Umsetzung müssen jedoch noch z. B. neue Ladeinfrastrukturen geschaffen werden. Aus planerischer Sicht wurde die Elektromobilität erst kürzlich durch das Baulandmobilisierungsgesetz noch mehr in die Bauleitplanung eingebracht.

Im Wintersemester werden die planerischen sowie die planungsrechtlichen Grundlagen für Elektromobilität im Umfeld der Bauleitplanung von den Studierenden erarbeitet und in den Kontext der räumlichen Gesamtplanung eingeordnet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Bauleitplanverfahren.  

Das Sommersemester widmet sich der Praxis. Die Studierenden erheben Daten und analysieren das Berliner Stadtgebiet in Bezug auf Elektromobilität. Als Ergebnis sollen eigenständige Planungen durch die Studierenden für den Ausbau der Elektromobilität vorgenommen und die planungsrechtliche Sicherung anhand einiger beispielhafter Schritte des Bauleitplanverfahrens (Verfahren & Festsetzungen) ausgearbeitet werden.

Hinweise zur Exkursion:

Derzeit ist aufgrund der COVID-19-Pandemie und deren Folgen nicht absehbar, ob im Projetzeitraum im Sommersemester Exkursionen angeboten werden können.

 

Masterstudiengang Stadt- und Regionalplanung Studienprojekt: „Wohnbauflächenreserven im Landkreis Freising“

Mittwoch, 14.00-17.00 Uhr (Online-Veranstaltung, Anmeldung auf der Fachgebiets-Homepage)

Dozent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang

Das Projekt befasst sich mit den zur Verfügung stehenden und für eine Entwicklung geeigneten Flächen für die Schaffung von Wohnbauland im Landkreis Freising. Ziel ist es dabei, aufbauend auf eine Untersuchung des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum (PV) festgestellte Flächenpotenziale hinsichtlich ihrer tatsächlichen Verfügbarkeit zu prüfen und sodann in Bezug auf ihre Realisierungseignung zu bewerten. Erwartet wird außerdem eine Aussage zur prioritären Heranziehung potenzieller für die Entwicklung von Wohnbauland vorhandener Flächen.

Ausgangspunkt der Untersuchungen ist ein im Jahr 2017 für die Region erarbeiteter Bericht, in welchem der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) die Ergebnisse einer Studie zu „Wohnbauflächenreserven in der Region München“ veröffentlicht hat.

Der Planungsverband weist in seiner Studie darauf hin, dass es sich zunächst nur um theoretische Werte handelt und eine kritische Diskussion bezüglich der Realisierbarkeit, insbesondere zu Erweiterungsmöglichkeiten im Rahmen der Flächennutzungsplanung, zusätzliche Potenziale nach § 34 BauGB sowie über die Heranziehung von Konversionsflächen notwendig ist.

An dieser Stelle soll das Studienprojekt ansetzen und auf der Grundlage der Studie des PV eine ergänzende und zugleich weitergehende Untersuchung der Wohnbauflächenreserven im Landkreis Freising vornehmen.

Methodisch bietet sich folgende Vorgehensweise an:

I. Grundlagenermittlung - Prüfung der Aktualität der durch den PV festgestellten Flächenpotenziale

II. Erstellung von Steckbriefen für die einzelnen Flächenpotenziale

III. Priorisierung der Potenzialflächen
     Option: Diskurs zu Verdichtungspotenzialen

IV. Vorstellung der Projektergebnisse im Landkreis Freising

Zum Abschluss des Semesters werden die Ergebnisse den Entscheidungsträgern im Landkreis Freising, je nach pandemischer Lage vor Ort oder online, vorgestellt.

(Es besteht die Möglichkeit, weitere Fragestellungen, die sich aus den Ergebnissen des Studienprojekts im WS 2021/2022 ergeben, in einem Folgeprojekt im Sommersemester aufzugreifen.)

Der erste Veranstaltungstermin ist der 20. Oktober 2021.

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Auxiliary Functions

Sekretariat B8

Sekretariat B8
+49 30 314 28079
B-Gebäude, Raum B122